Wie ich zu den Onkelz kam

Jetzt seid Ihr dran! Gibt es eine besondere Geschichte, die euch zu uns geführt hat? Was haben wir aus Eurem Leben gemacht, wie und was habt ihr von uns gelernt? Eine Geschichte, die bewegt oder aufrüttelt? Eine, die Mut macht? Es gibt so viel. Erzählt uns von Euch.


  • Bei mir war es durch meine damalige Freundin, so gegen 2004 wo die onkelz ihrer abschieds tour hatten! Ich mochte vorher nur Erinnerung der rest hatte mich nicht intressiert und da sie Onkelz fan war, hat sie dann gesagt ich spiele dir ein lied vor und dann kannst du immer noch sagen ob es dir gefällt oder nicht! Dann spielte sie mir Kirche vor und dann war es um mich geschehen! Letztes Jahr war mein 1. Onkelz konzert und ich war geflasht! Konnte dieses Jahr nicht zum ring fahren aber dafür freue mich auf die Tour und dann bin ich dabei :)
    Wikinger1982
     
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  • Also ich kam zu den Onkelz durch meinen großen halb Bruder. Seit dem ich denken kann, habe ich aus seinem Zimmer immer nur die Stimme von Kevin gehört. Und die genialen Klänge von Stephan, Pe und Gonzo.
    Natürlich fing ich dann mit der Zeit auch an immer mehr von den Onkelz zu hören und ich vergöttere sie seitdem. Ich bin in einem kleinen Dorf aufgewachsen, wir sagen immer es ist der Arsch der Welt. Hier gibt es außer einer Kirche, einem Bäcker und einer Tankstelle nichts außer Wohnhäuser im Dorf. Die nächsten Einkaufszentren und so sind alle ein paar Kilometer entfernt in anderen Dörfern.
    Deswegen hat unsere Nachbarschaft immer viel zusammen gemacht und es waren alle Onkelz geprägt, bis heute. Ich hatte immer davon geträumt einmal auf ein Konzert der Onkelz zu gehen, als ich dann hörte das sie sich auflösen ging bei mir eine Welt unter. Immer seltener habe ich, die Onkelz gehört und es wurde immer weniger. Doch der einzigste der mich immer wieder mit diesen Klängen berieselte war mein bester Freund mit dem ich durch dick und dünn ging und wirklich so viel MIst zusammen gebaut habe.
    Deshalb bin ich den Onkelz weiterhin treu geblieben, weil wir beide eigentlich immer aufeinander gehockt haben. So habe ich meine Götter nie aus den Augen verlieren können.
    Doch dann kam der Tag, sie kündigten ihr Comeback 2014 an! Auf dem Hockenheimring!
    Natürlich versuchten meine alte Nachbarschaft und auch weitere Freunde, die ich dank den Onkelz kennengelernt habe und wie einer zweite Familie für mich sind, an Tickets zu kommen. Einige schafften es auch Tickets für den Hockenheim zu bekommen, doch leider hatte ich es nicht geschafft.
    Aber ich hatte mit das Trostpflaster im Waldstation geholt und konnte so live auf einem riesiegen Bildschirm und ein paar Freunden mitfeiern.
    Dazu muss ich sagen, das meine bester Freund und auch Bruder für mich, geschafft hatte zum Hockenheimring zu kommen. Er hat das Konzert in vollen Zügen genossen wie ich später von ihm erfuhr.
    Wie unterhielten uns viel darüber, nachdem Konzert aber auch schon vorm Konzert, wo er dann irgendwann beiläufig zu mir sagte.
    "Bevor ich irgendwann den Löffel abgeben sollte, will ich einmal im meinem Leben auf einem Onkelz Konzert gewesen sein. Ich bin so froh, dass sie wieder da sind. Wir beide waren leider zu jung, bevor sie aufhörten!"
    Und dann einen Monat später, kam die schrecklichste Nachricht..
    Morgens rief meine Mutter mich an und sagte mir ich solle mich doch bitte setzten, ich ahnte schon irgendwas, aber nicht das was sie mir dann sagte..
    "Gestern Nacht ist dein bester Freund tödlich verunglückt." Mir ist mein Handy aus der Hand gefallen und ich bin direkt zusammen gebrochen. Meine Welt ist zusammen gebrochen!

    Aber genug davon, sonst fange ich wieder an sentimental zu werden und gerade er hätte sowas nie gewollt.
    Deshalb habe ich es geschafft dieses Jahr ein Ticket für 2015 zu bekommen und wir haben uns dort die Seele rausgefeiert. Die alte Nachbarschaft und Freunde wieder vereint. Auch wenn viele sich auseinander gelebt hatten. Dort war alles wieder wie früher!
    Deshalb freue ich mich schon auf die kommende Tour und werde soviele Konzerte mitnehmen wie nur möglich!
    WIR SIND BÖHSE FÜRS LEBEN!
    BöhserHolly
     
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  • ja bei mir ist dass ziemlich schnell erklärt LACH...

    ich wurde in einem Dorf groß, wo es damals nicht mal 600 Einwohner gab. Aber dafür gab es Partys, Partys, Partys und die Onkelz.
    Also wenn ich heute so zurück denke hörte damals jeder in dem kleinen Dorf (außer unsere Eltern und die damals ganz alten Omis und Opis) Böhse Onkelz.
    Irgendwann überkam es mich natürlich auch und ich weiß noch genau wie ich meinen Cousin gebeten habe mir ein paar Lieder auf eine KASSETTE zu kopieren.
    Was er auch machte (es war wenn ich mich jetzt nicht täusche der nette Mann + Demos) und seither gehören die Onkelz zu meinem Leben, was dann nächstes Jahr (aller spätestens da ich nicht mehr genau weiß ob ich 85 oder 86 anfing Onkelz zu hören)
    JA JETZT KOMMT ES :-)))
    30 Jahre sind.
    (Au man ich werde alt...)

    Das erste Konzert besuchte ich in Stgt. und was ich da spürte bzw. empfinden durfte (diese familiäre Atmosphäre, dieses wir sind alle EINS), habe ich bis heute (26.06.2015) nur bei den Onkelz und auf absolut keinem anderen Konzert je wieder erlebt/gefühlt.
    Daher werde ich dieses erste Konzert niemals vergessen...

    Auf jeden Fall begleiteten mich die Jungs sowohl durch harte Zeiten wie auch in glücklichen und dass hat sich bis heute nicht geändert und wird sich auch nicht ändern.
    Mir scheißegal was andere darüber denken oder reden.
    Die Onkelz gehören zu meinem Leben und daran wird sich bis zum letzten Atemzug nichts ändern...
    Bin ja schließlich auch mit ihnen groß bzw. erwachsen geworden *schmunzel*
    ♫♫♫ Onkelfiziert seit 1985/86 ♫♫♫

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  • habe anfang 1992 von nem kumpel ne kassette bekommen, darauf war: live in vienna. wir hörten bis dahin nur Hosen und Ärzte, er meinte dann, böhse onkelt, geil. ich hörte es mir an und war vom opener (whnlng) sofort gefesselt. ab diesem moment war ich onkelz fan, meine erstes konzert kam denn nen paar jahre später, war ja 1992 auch erst 11 jahre jung :-)
    98 Hannover
    99 Salzgitter See
    00 Bremen
    00 Berlin
    01 Hildesheim
    02 Magdeburg
    02 Hannover
    03 Hannover Capitol
    03 Ferropolis 1+2
    03 Hannover (Stones)
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    04 Magdeburg
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    Björn K.
     
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  • Ganz einfach und unspektakulärr: Mein um 7 Jahre älterer Cousin drückte mir Anfang 1994 ein Tape in die Hand mit der "Heiligen Lieder" drauf (er hat mir halt immer die neusten Metal-, Punk- und Rock-Scheiben die er sich gekauft hat auf Tape kopiert damit ich Up-To-Date war mit den Veröffentlichungen, damals hat ja noch niemand "Ohhh, böse Raubkopierer" geschrieen und ausserdem war ich ja damals noch Schüler und geldmässig nicht so flüssig und nen CD-Player hatte ich auch noch nicht. Erst 1995 gabs mit der Lehre dann eigenes Geld) und da ich eh schon Heavy Metal, Punk und Rock hörte gefiel mir das auf anhieb sehr gut. Tja und innerhalb von einem halben Jahr hat ich mich dann durch so ziemlich alle bis dahin erhältlichen Alben gehört und im November 1994 hat mich mein Cousin dann mit nach Fürth zu nem Onkelz-Gig genommen und das hat dann entgültig das Feuer richtig entfacht.
    Der Letzte macht das Licht aus... Wir gehen...
    Henkka
     
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  • Bei mir war es der "typische" Weg.
    Mein Vater verstarb als ich 17 war an Krebs. Das war 1993 . Ich war da noch sehr schüchtern und ein liebes Kerlchen ohne Selbstbewusstsein.
    Mein Cousin und Cousine haben natürlich versucht mich aufzubauen. Als nix mehr ging, kam die Radikalkur. Neues Outfit, neue Frisur und dann kamen die Onkelz.
    Nur die Besten sterben jung !!!!!!!!!!
    Seitdem begleiten mich die Jungs durch gute und schlechte Zeiten.
    Wer keine Angst vorm Teufel hat, braucht auch keinen Gott !!!
    MikeRockNRoll
     
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  • Bei mir war das eigentlich ziemlich unerwartet. Ich bin am Land aufgewachsen, in einer kleinen Ortschaft in Oberösterreich.
    Als Kinder bzw. Jugendliche kannte man die Onkelz namentlich, selbst wenn man so wie ich eher Musik aus den Charts und später aus dem Techno-Bereich hörte. Am Wochenende hörte man ab und an in den Kneipen und Discotheken ein paar Onkelz-Kracher, hauptsächlich "Auf gute Freunde", wo man mit seinen Freunden sturzbesoffen dazu tanzte.
    Die erste Nummer der Onkelz hörte ich schon mit 14 Jahren, also 2006, nach deren Auflösung. In etwa in der Zeit, wo Weidner damit anfing, auf eigene Faust die Hallen zu füllen.
    Davon bekam ich noch nichts mit, ich fand nur die eine Nummer geil die ich auf und ab hörte: Keine Amnestie für MTV. Diese Stimme, so aggressiv und doch wohlklingend, sie faszinierte mich - wie ich später erfahren sollte, gehörte sie Kevin Russell. Bis zu meinem 20. Lebensjahr kannte ich quasi nur drei Songs von den Onkelz - die Hymne der früh Verstorbenen "Nur die besten sterben jung", "Auf gute Freunde" und eben "Keine Amnestie für MTV".
    Bis zu jenem Tag, an dem ich mit ein paar Frauen in einer Kneipe saß. Ich war über beide Ohren in eine dieser Frauen verliebt und um eine lange Geschichte abzukürzen, ließ sie mich abblitzen, was mir das Herz in tausend Stücke riss. Ich verfiel dem Alkohol - mehr noch als es ohnehin schon der Fall war. Und im Nebel meiner vielen Räusche erinnerte ich mich an ein Video, das ich in der Kneipe am Flachbildschirm gesehen hatte: Eine Liveaufnahme der Onkelz von der Lausitz. Ich war dem MEXICO-Virus erlegen und lud mir reihenweise Songs der Onkelz herunter.
    Sehr schnell hörte ich nur noch die böhsen Jungs aus Frankfurt. Ich spielte ihre Songs auf der E-Gitarre nach, später am Bass und sogar am Akkordeon.
    Ich will nicht sagen, dass die Onkelz mich aus all dem Elend herausgezogen haben. Die schwarzäugige Prinzessin, in die ich mich verliebt hatte, habe ich nach einiger Zeit aus meinem Kopf verbannt und mittlerweile eine andere Frau kennengelernt, mit der ich zusammenlebe. Sie hört ebenfalls gerne Onkelz. Dem Alkohol bin ich immer noch nicht Herr geworden. Bewährungsstrafe, ein verkrüppelter Finger, der nie wieder so einsatzfähig wird, wie er mal war und mich beim Bass-Spielen behindert, zweimal Führerscheinentzug, drei Monate Langzeittherapie, regelmäßig Stress mit den Bullen wegen Ruhestörung, Schlägereien und Sachbeschädigung... Gegen das, was etwa Kevin oder Stephan jahrelang getrieben haben, ein feuchter Furz.
    Ich halte mich keineswegs für den treusten Fan, der alles, was von der Band kommt, sofort mit Blut unterschreibt ohne zu hinterfragen. Das ist es schließlich, was die Band uns lehren will. Selbst denken, selbst hinterfragen. Warum also nicht auch die Band selbst? Das Comeback sorgte bei mir für Freude und Stirnrunzeln zugleich.
    Die Onkelz für mich nicht nur ein Gesprächsthema, eine Band die gute Musik macht, ein Beispiel, wie man sich verändern kann, oder ein Beispiel für die Unfähigkeit der mitteleuropäischen Gesellschaft, Schuldeingeständnisse anzuerkennen.
    Die Onkelz sind für mich durchaus auch auch eine Motivation. Als ambitionierter Sänger, Gitarrist und nun eben auch Bassist eifere ich der Band nach. Gonzo ist einer jener Musiker, die mein Gitarrenspiel am meisten beeinflusst haben, Kevin Russels Gesang, Stephan Weidners geniale Texte und Pe Schorowskys stillschweigend geballte Kraft im Hintergrund sind so inspirierend wie keine andere Truppe auf der Welt. Letzteres treibt mich am meisten an, die Onkelz nicht mehr nur zu hören, sondern mehr zu studieren. Ich will sie nicht kopieren, das ist sinnlos - bestes Beispiel ist wohl Freiwild. Ich will möglichst viel von ihnen lernen, um es irgendwann ebenfalls auf die größeren Bühnen zu schaffen.
    Dimitrikoblovski
     
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  • Erinnerungen....

    Ja,wie war das....

    Bin auch auf den Dorf grossgeworden und da gab es eben viele Rebellen. Ich gehörte damals wie heute zu den Leuten die anders denken und auch teilweise Handeln. Aber ich schweife ab,ich saß irgendwann als Teenager bei einem Bekannten in seinen Ford Granada Ghia und da liefen die Onkelz rauf und runter.Auch in den Sogenannten Teestuben und Dorfdissen waren die Onkelz präsent. Das zog sich gefühlt so einige Jahre.Dann kam aber der eigentliche Weg...Gute Freunde von mir wollten einen anderem Kumpel aus unser Schraubergemeinschaft zu einen Onkelzkonzert einladen um ihm so auf den Geschmack zubringen.Ich war zu der Zeit noch nie auf einem Konzert der Onkelz,hab mich nicht getraut.Leider ist RK kurz vor dem Konzert tödlich verunglückt,er war auf einen Motorradtreffen und hatte sein Insulin vergessen.Als er heimfahren wollte um es zu holen hat er einen Zuckerschock erlitten,schmierte ab und unter einer Leitplanke durch wo er hängen blieb. Das war eine Scheiss Zeit....Auf seiner Beerdingung wurde unter Anderem 'Nur die besten sterben Jung 'gespielt.Ich hab dann sozusagen seine Karte geerbt. Alles andere ist Geschichte und sie geht weiter........
    Onkelfiziert seit 1989
    Erstes Konzert 1993 Bremen in Memory of RK
    Neffe 23
     
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  • Dimitrikoblovski hat geschrieben:Bei mir war das eigentlich ziemlich unerwartet. Ich bin am Land aufgewachsen, in einer kleinen Ortschaft in Oberösterreich.
    Als Kinder bzw. Jugendliche kannte man die Onkelz namentlich, selbst wenn man so wie ich eher Musik aus den Charts und später aus dem Techno-Bereich hörte. Am Wochenende hörte man ab und an in den Kneipen und Discotheken ein paar Onkelz-Kracher, hauptsächlich "Auf gute Freunde", wo man mit seinen Freunden sturzbesoffen dazu tanzte.
    Die erste Nummer der Onkelz hörte ich schon mit 14 Jahren, also 2006, nach deren Auflösung. In etwa in der Zeit, wo Weidner damit anfing, auf eigene Faust die Hallen zu füllen.
    Davon bekam ich noch nichts mit, ich fand nur die eine Nummer geil die ich auf und ab hörte: Keine Amnestie für MTV. Diese Stimme, so aggressiv und doch wohlklingend, sie faszinierte mich - wie ich später erfahren sollte, gehörte sie Kevin Russell. Bis zu meinem 20. Lebensjahr kannte ich quasi nur drei Songs von den Onkelz - die Hymne der früh Verstorbenen "Nur die besten sterben jung", "Auf gute Freunde" und eben "Keine Amnestie für MTV".
    Bis zu jenem Tag, an dem ich mit ein paar Frauen in einer Kneipe saß. Ich war über beide Ohren in eine dieser Frauen verliebt und um eine lange Geschichte abzukürzen, ließ sie mich abblitzen, was mir das Herz in tausend Stücke riss. Ich verfiel dem Alkohol - mehr noch als es ohnehin schon der Fall war. Und im Nebel meiner vielen Räusche erinnerte ich mich an ein Video, das ich in der Kneipe am Flachbildschirm gesehen hatte: Eine Liveaufnahme der Onkelz von der Lausitz. Ich war dem MEXICO-Virus erlegen und lud mir reihenweise Songs der Onkelz herunter.
    Sehr schnell hörte ich nur noch die böhsen Jungs aus Frankfurt. Ich spielte ihre Songs auf der E-Gitarre nach, später am Bass und sogar am Akkordeon.
    Ich will nicht sagen, dass die Onkelz mich aus all dem Elend herausgezogen haben. Die schwarzäugige Prinzessin, in die ich mich verliebt hatte, habe ich nach einiger Zeit aus meinem Kopf verbannt und mittlerweile eine andere Frau kennengelernt, mit der ich zusammenlebe. Sie hört ebenfalls gerne Onkelz. Dem Alkohol bin ich immer noch nicht Herr geworden. Bewährungsstrafe, ein verkrüppelter Finger, der nie wieder so einsatzfähig wird, wie er mal war und mich beim Bass-Spielen behindert, zweimal Führerscheinentzug, drei Monate Langzeittherapie, regelmäßig Stress mit den Bullen wegen Ruhestörung, Schlägereien und Sachbeschädigung... Gegen das, was etwa Kevin oder Stephan jahrelang getrieben haben, ein feuchter Furz.
    Ich halte mich keineswegs für den treusten Fan, der alles, was von der Band kommt, sofort mit Blut unterschreibt ohne zu hinterfragen. Das ist es schließlich, was die Band uns lehren will. Selbst denken, selbst hinterfragen. Warum also nicht auch die Band selbst? Das Comeback sorgte bei mir für Freude und Stirnrunzeln zugleich.
    Die Onkelz für mich nicht nur ein Gesprächsthema, eine Band die gute Musik macht, ein Beispiel, wie man sich verändern kann, oder ein Beispiel für die Unfähigkeit der mitteleuropäischen Gesellschaft, Schuldeingeständnisse anzuerkennen.
    Die Onkelz sind für mich durchaus auch auch eine Motivation. Als ambitionierter Sänger, Gitarrist und nun eben auch Bassist eifere ich der Band nach. Gonzo ist einer jener Musiker, die mein Gitarrenspiel am meisten beeinflusst haben, Kevin Russels Gesang, Stephan Weidners geniale Texte und Pe Schorowskys stillschweigend geballte Kraft im Hintergrund sind so inspirierend wie keine andere Truppe auf der Welt. Letzteres treibt mich am meisten an, die Onkelz nicht mehr nur zu hören, sondern mehr zu studieren. Ich will sie nicht kopieren, das ist sinnlos - bestes Beispiel ist wohl Freiwild. Ich will möglichst viel von ihnen lernen, um es irgendwann ebenfalls auf die größeren Bühnen zu schaffen.

    tl;dr

    ich finde es aber beeindruckend, dass sich user "Dimitrikoblovski" nur für diesen wortschwulst registriert hat und seitdem nicht mehr eingeloggt war.

    verwarnen ist hier also zwecklos.
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  • soll es in diesem thread nicht eigentlich um sexgeschichten unter onkelzbeschallung gehen? hiermit werden alle verwarnt!
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    flotschi
     
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  • flotschi hat geschrieben:soll es in diesem thread nicht eigentlich um sexgeschichten unter onkelzbeschallung gehen? hiermit werden alle verwarnt!

    nein, sonst hieße der thread "wie ich BEI den onkelz kam".

    ich habe mir jetzt den threadersteller mal angesehen. auch so ein vogel, der sich nur für den einen eintrag registriert hat und nie wieder eingeloggt war.
    im profil findet man aber seine facebookseite, auf der man ihn kontaktieren respektive verwarnen kann.
    Vizechefmoderator
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  • flotschi hat geschrieben:soll es in diesem thread nicht eigentlich um sexgeschichten unter onkelzbeschallung gehen? hiermit werden alle verwarnt!


    Nein, das wäre bei mir zu pervers^^
    böhse seit 2002
    Wir können nicht sein was wir nicht sind, denk gefährlich, quer und wild
    Leg die Karten auf den Tisch, sei was du wirklich bist!
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  • Vizechefmoderator hat geschrieben:
    flotschi hat geschrieben:soll es in diesem thread nicht eigentlich um sexgeschichten unter onkelzbeschallung gehen? hiermit werden alle verwarnt!

    nein, sonst hieße der thread "wie ich BEI den onkelz kam".

    ....

    aber wenn man bei der musik der onkelz kam, dann heißt wieder Wie ich zu den Onkelz kam...
    Nexus2.0
     
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  • Nexus2.0 hat geschrieben:
    Vizechefmoderator hat geschrieben:
    flotschi hat geschrieben:soll es in diesem thread nicht eigentlich um sexgeschichten unter onkelzbeschallung gehen? hiermit werden alle verwarnt!

    nein, sonst hieße der thread "wie ich BEI den onkelz kam".

    ....

    aber wenn man bei der musik der onkelz kam, dann heißt wieder Wie ich zu den Onkelz kam...


    Alter Schwede...:O
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  • Ich will hier auch mal meinen Senf dazu geben

    Zuerst einmal bin ich 29 Jahre alt ;)

    Ich weiss gar nicht mehr wann ich das erste mal was über die Onkelz gehört hatte, in jungen Jahren war Rock für mich auch nicht so interessant. Obwohl ich natürlich auch die ganzen Klassiker von AC/DC, KISS und Co. durch meinen Vater kannte.
    Die Onkelz kamen irgendwie schleichend in mein Leben, wie ein Virus was sich nicht sofort zu erkennen gab. Es muss so um die Jahrtausendwende gewesen sein, wo ich vlt den oder die ersten Songs "hörte". Da war ich 13/14 Jahre alt. Es funkte noch nicht. Durch Freunde wurde ich mit der Musik immer öfter "belästigt", und irgendwann machte es dann klick. Das war ungefähr 2003/2004, als ich nicht nur die Songs hörte, sondern auch wirklich zuhörte. Ich begann nach und nach immer mehr der Lieder aufzusaugen und war onkelfiziert.
    Ich bekam kurz vor der Auflösung der Band noch ein Ticketangebot für die Lausitz, es war allerdings damals viel zu teuer für mich als Schüler. Und da beiss ich mir heute noch für in den Schuh das ich da nicht bei war... Im Grunde wurde ich gerade Onkelz-Fan als die Band nicht mehr wollte.

    Die Lieder der Onkelz waren immer ein guter Begleiter zum Erwachsen werden, halfen mir durch gute wie auch durch schlechte Zeiten.
    Es gibt sogar ein Lied, welches ich nicht mehr freiwilig abspiele, welches mich in einer Zeit mit viel Herzschmerz begleitete. Welches das sein könnte, liegt eigentlich auf der Hand ;)

    In den Jahren nach der Aufllösung hab ich nie nachgelassen irgdendwas über die Vier im Netz herauszufinden. Was sie gerade treiben ect.
    Im alten Forum hab ich mal geschrieben, man sollte ein Comeback niemals ausschließen - Modern Talking kam schließlich auch wieder.
    Der Witz kam aber nicht an - und was die Onkelz sag(t)en ist ja auch eigentlich Gesetz und ein Comeback war undenkbar...

    Aber mein Wunsch die vier Jungs nochmals live zu sehen ging 2014 ja in Erfüllung. Beide Konzerte war ich da. 2015 war ich auch da und natürlich bin ich auf der kommenden Tour zumindest in Dortmund auch dabei.
    Wer weiss schon wie lang wir die Onkelz noch haben. Das nächste Ende wird definitiv ihr letztes Ende sein ;)
    Onkel Dolly
     
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