Das Warum der Flüchtlingsproblematik

... aber kein neuer "offener Bereich" und ohne Trash-Talk. Hier ist Hirnschmalz gefragt. Was kotzt euch richtig an da draußen? Oder, noch besser, was erfreut Euch? Lasst uns drüber reden.






  • Heulsuse hat geschrieben:"Hans-Hermann Tiedje war Chefredakteur von «Bild» und persönlicher Berater von Bundeskanzler Helmut Kohl; heute ist er Aufsichtsratschef der Kommunikationsagentur WMP EuroCom AG in Berlin."



    Der Versuch, Tiedje Kompetenz anzudichten, indem du seine Beschäftigungsverhältnisse aufzählst, kann bei dessen Referenzen nur gründlich misslingen bzw. komplett ins Gegenteil umschlagen. Glückwunsch zu diesem Eigentor.
    ufftatta
     
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  • Vor wenigen Monaten hat die SPD in einem offenen Brief dagegen protestiert, dass ein Autor des KOPP Verlages den nicht enden wollenden Asyl-Tsunami aus Nahost und Nordafrika als modernes Mittel der militärischen Kriegführung darstellte. Der Verleger Jochen Kopp wurde aufgefordert, sich von dem Bericht zu distanzieren. Jetzt hat allerdings auch der frühere Berliner US-Botschafter Dan Coats den Flüchtlingsstrom als militärische Waffe bezeichnet.

    Daniel Ray »Dan« Coats ist ein amerikanischer Jurist, Diplomat und Politiker der Republikanischen Partei. Er war von 2001 bis 2005 US-Botschafter in Deutschland. Heute ist er Senator und vertritt den US-Bundesstaat Indiana im Senat.

    Vor wenigen Tagen besuchte Coats nach längerer Zeit Deutschland und äußerte sich auch über die Flüchtlingswelle. Der frühere Berliner US-Botschafter Coats sagte: »Es macht mir große Sorge, wie Migration als Waffe eingesetzt wird, um Europa und den Westen zu schwächen«.

    Ähnlich äußerte sich unlängst auch der israelische Verteidigungsminister Mosche Jaalon, der sagte: »Ich bin mir nicht sicher, ob bei der Vertreibung von Sunniten nicht die Absicht dahinter steckt, ein Problem in Europa zu verursachen«. Man nenne so etwas hybride Kriegsführung.

    Die Londoner Tageszeitung Daily Mail nannte den Flüchtlingsstrom nach Europa jetzt eine »Massenvernichtungswaffe«, ähnlich äußerte sich der Spiegel (»Flüchtlinge als Waffe«). Und auch die Süddeutsche Zeitung spricht im März 2016 inzwischen ganz offen darüber, dass Migration als Waffe benutzt wird.
    CassiCass
     
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  • wer schwächt den westen und die eu?

    also, wer hat diesen perfiden plan auf den weg gebracht, in dem migration als waffe eingesetzt wird.. weiß schon jemand genaueres?
    ~REGENBOGEN~

    "Der Friede stellt sich niemals überraschend ein. Er fällt nicht vom Himmel wie der Regen.
    Er kommt zu denen, die ihn vorbereiten.
    "
    Kascha
     
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  • Kascha hat geschrieben:wer schwächt den westen und die eu?

    also, wer hat diesen perfiden plan auf den weg gebracht, in dem migration als waffe eingesetzt wird.. weiß schon jemand genaueres?


    edit: ah hab die werbung für das buch gefunden und die antwort scheint noch nicht eindeutig. die russen liegen aber weit vorne und die kommentare verursachen bei mir einen würgereflex.^^

    btw.. @ cassi: nächstes mal wäre eine quellenangabe auch angebracht, wenn du etwas 1:1 haargenau aus einem artikel zitierst.
    ~REGENBOGEN~

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    Kascha
     
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  • Kascha hat geschrieben:
    Kascha hat geschrieben:wer schwächt den westen und die eu?

    also, wer hat diesen perfiden plan auf den weg gebracht, in dem migration als waffe eingesetzt wird.. weiß schon jemand genaueres?


    edit: ah hab die werbung für das buch gefunden und die antwort scheint noch nicht eindeutig. die russen liegen aber weit vorne und die kommentare verursachen bei mir einen würgereflex.^^

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    Es sind nich die russen die europa mit migrationswellen schwächen wollen. Diese strategie wird von leuten aus übersee verfolgt, die die zusammenwachsende wirtschaftsmacht EU fürchten, da diese den status der usa gefährdet.
    ufftatta
     
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  • ufftatta hat geschrieben:
    Es sind nich die russen die europa mit migrationswellen schwächen wollen. Diese strategie wird von leuten aus übersee verfolgt, die die zusammenwachsende wirtschaftsmacht EU fürchten, da diese den status der usa gefährdet.


    Schwachsinn hoch 10. Weder Russen noch die USA haben ein Interesse daran Europa zu destabilieren und erst recht nicht mit der angeblichen Migrationswaffe. Das kannst du ins Reich der Märchen einordnen. Europa ist ua. Haupthandelspartner der EU. Wenn du mal nachdenkst, wäre es wenig Sinnvoll einen wichtigen Absatzmarkt der USA kaputt zu machen.

    Und nicht eine andere Wirtschaftsmacht gefährdet den Status der USA, das machen die USA schon höchst selber.

    Aufkommende Wirtschaftsmächte sind aktuell defacto Brasilien und Indien. Vorallem Indien hat das Potential eine Wirtschaftsmacht zu werden, in dem sie die USA und China überflügeln könnte.
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  • CassiCass hat geschrieben:Vor wenigen Monaten hat die SPD in einem offenen Brief dagegen protestiert, dass ein Autor des KOPP Verlages den nicht enden wollenden Asyl-Tsunami aus Nahost und Nordafrika als modernes Mittel der militärischen Kriegführung darstellte. Der Verleger Jochen Kopp wurde aufgefordert, sich von dem Bericht zu distanzieren. Jetzt hat allerdings auch der frühere Berliner US-Botschafter Dan Coats den Flüchtlingsstrom als militärische Waffe bezeichnet.

    Daniel Ray »Dan« Coats ist ein amerikanischer Jurist, Diplomat und Politiker der Republikanischen Partei. Er war von 2001 bis 2005 US-Botschafter in Deutschland. Heute ist er Senator und vertritt den US-Bundesstaat Indiana im Senat.

    Vor wenigen Tagen besuchte Coats nach längerer Zeit Deutschland und äußerte sich auch über die Flüchtlingswelle. Der frühere Berliner US-Botschafter Coats sagte: »Es macht mir große Sorge, wie Migration als Waffe eingesetzt wird, um Europa und den Westen zu schwächen«.

    Ähnlich äußerte sich unlängst auch der israelische Verteidigungsminister Mosche Jaalon, der sagte: »Ich bin mir nicht sicher, ob bei der Vertreibung von Sunniten nicht die Absicht dahinter steckt, ein Problem in Europa zu verursachen«. Man nenne so etwas hybride Kriegsführung.

    Die Londoner Tageszeitung Daily Mail nannte den Flüchtlingsstrom nach Europa jetzt eine »Massenvernichtungswaffe«, ähnlich äußerte sich der Spiegel (»Flüchtlinge als Waffe«). Und auch die Süddeutsche Zeitung spricht im März 2016 inzwischen ganz offen darüber, dass Migration als Waffe benutzt wird.


    bei aller Liebe....
    Lupos
     
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  • devil hat geschrieben:
    Schwachsinn hoch 10. Weder Russen noch die USA haben ein Interesse daran Europa zu destabilieren und erst recht nicht mit der angeblichen Migrationswaffe. Das kannst du ins Reich der Märchen einordnen. Europa ist ua. Haupthandelspartner der EU. Wenn du mal nachdenkst, wäre es wenig Sinnvoll einen wichtigen Absatzmarkt der USA kaputt zu machen.

    Und nicht eine andere Wirtschaftsmacht gefährdet den Status der USA, das machen die USA schon höchst selber.

    Aufkommende Wirtschaftsmächte sind aktuell defacto Brasilien und Indien. Vorallem Indien hat das Potential eine Wirtschaftsmacht zu werden, in dem sie die USA und China überflügeln könnte.



    Die Migration soll und wird keine Märkte zerstören, sondern die eruopäischen Staaten in dem Maße destabilisieren, dass Europa als Wirtschaftsmacht nicht größer und stärker werden kann. Denn die USA möchten natürlich verhindern, dass Europa als Handelspartner stärker wird als man selbst. Und das gilt auch mit Blick auf den Euro. Und dass diese Migrationswaffe bereits wirkt, zeigt der Brexit, der mehrheitlich eine Folge dessen ist, eindrucksvoll. Ebenso wie die Differenzen zwischen den einzelnen Staaten bezüglich der Aufnahme von Flüchtlingen. Die Europäische Union hat zudem ein viel größeres Potenzial als China was den Status als Weltmacht angeht und ist deshalb gefährlicher für den Status der USA als es China ist. Man stelle sich vor - und das tut man in den USA - Europa und Russland gehen zusammen und bilden eine eurasische Großmacht. Die gilt es aus Sicht des herrschenden Imperiums zu verhindern.

    So kommen wir zum zweiten wichtigen Punkt auf der außenpolitischen Agenda der USA: die Spaltung Europas/Deutschlands und Russlands. Diese wird gezielt vorangetrieben durch die Ausweitung der NATO. Der Ukraine-Konflikt ist eine direkte Folge dessen. Dort haben die USA eine prowestliche Regierung an die Macht geputscht, woraufhin Russlands auf der Krim aktiv und dafür als Aggressor dargestellt wurde. Dabei ist das Vorgehens Russlands verständlich, schließlich liegt auf der Krim die russische Schwarzmeerflotte. Obama hätte auch nicht einfach zugesehen, wäre Russland auf Kuba aktiv geworden um eine prorussische Regierung zu installieren.

    Hier geht es nicht um gut oder böse. Die USA handeln so, wie ein Imperium nunmal handelt.
    Jedes Imperium hat zwei Tendenzen:
    1. seinem imperialen Status verteidigen
    2. diesen Status ausweiten

    Deshalb sind die USA in Syrien oder Libyen aktiv wie sie auch im Irak oder Afghanistan aktiv waren.
    Und deshalb nutzen sie auch ihre bestimmende Rolle in der NATO (die ja ohnehin nichts anderes ist als ein außenpolitisches Instrument der USA), um Russland von Europa zu spalten.
    Aus ihrer Sicht müssen sie das tun. Aber ich bin eben Europäer und von den negativen Folgen dieser Politik betroffen.

    Deshalb wünsche ich mir eine starke EU, die ihrem Auftrag als Friedensmacht nachkommt statt sich für US-Interessen militärisch gegen Russland einspannen zu lassen. Leider aber sieht es danach aus, dass europäische Staaten wie Deutschland mal wieder ihre Vasallenrolle ausfüllen. Die Bundeswehr wurde ja kürzlich aktiviert und fliegt nun Einsätze im Baltikum, um einen Krieg gegen Russland zu forcieren.
    ufftatta
     
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  • von ufftatta:
    Die Migration soll und wird keine Märkte zerstören, sondern die eruopäischen Staaten in dem Maße destabilisieren, dass Europa als Wirtschaftsmacht nicht größer und stärker werden kann. Denn die USA möchten natürlich verhindern, dass Europa als Handelspartner stärker wird als man selbst. Und das gilt auch mit Blick auf den Euro. Und dass diese Migrationswaffe bereits wirkt, zeigt der Brexit, der mehrheitlich eine Folge dessen ist, eindrucksvoll. Ebenso wie die Differenzen zwischen den einzelnen Staaten bezüglich der Aufnahme von Flüchtlingen. Die Europäische Union hat zudem ein viel größeres Potenzial als China was den Status als Weltmacht angeht und ist deshalb gefährlicher für den Status der USA als es China ist. Man stelle sich vor - und das tut man in den USA - Europa und Russland gehen zusammen und bilden eine eurasische Großmacht. Die gilt es aus Sicht des herrschenden Imperiums zu verhindern.

    So kommen wir zum zweiten wichtigen Punkt auf der außenpolitischen Agenda der USA: die Spaltung Europas/Deutschlands und Russlands. Diese wird gezielt vorangetrieben durch die Ausweitung der NATO. Der Ukraine-Konflikt ist eine direkte Folge dessen. Dort haben die USA eine prowestliche Regierung an die Macht geputscht, woraufhin Russlands auf der Krim aktiv und dafür als Aggressor dargestellt wurde. Dabei ist das Vorgehens Russlands verständlich, schließlich liegt auf der Krim die russische Schwarzmeerflotte. Obama hätte auch nicht einfach zugesehen, wäre Russland auf Kuba aktiv geworden um eine prorussische Regierung zu installieren.

    Hier geht es nicht um gut oder böse. Die USA handeln so, wie ein Imperium nunmal handelt.
    Jedes Imperium hat zwei Tendenzen:
    1. seinem imperialen Status verteidigen
    2. diesen Status ausweiten

    Deshalb sind die USA in Syrien oder Libyen aktiv wie sie auch im Irak oder Afghanistan aktiv waren.
    Und deshalb nutzen sie auch ihre bestimmende Rolle in der NATO (die ja ohnehin nichts anderes ist als ein außenpolitisches Instrument der USA), um Russland von Europa zu spalten.
    Aus ihrer Sicht müssen sie das tun. Aber ich bin eben Europäer und von den negativen Folgen dieser Politik betroffen.

    Deshalb wünsche ich mir eine starke EU, die ihrem Auftrag als Friedensmacht nachkommt statt sich für US-Interessen militärisch gegen Russland einspannen zu lassen. Leider aber sieht es danach aus, dass europäische Staaten wie Deutschland mal wieder ihre Vasallenrolle ausfüllen. Die Bundeswehr wurde ja kürzlich aktiviert und fliegt nun Einsätze im Baltikum, um einen Krieg gegen Russland zu forcieren.[/quote]


    Absolut zitierenswert, weil auf den Punkt gebracht!
    AOR54
     
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  • ein geeintes europa ist erstrebenswert. aber nicht als gegengewicht, sondern als beispiel für die welt, wie man es machen kann. dass kooperation langfristig immer besser geht als konfrontation. nur ist es dahin noch ein hartes stück arbeit und wenn es wirklich so sein sollte, dass die politischen folgen durch ein verursachen von flüchtlingsströmen beabsichtig sind, dann nur, weil europa eben noch lange nicht an dem punkt ist, an dem es das beispiel sein kann. die aufkeimenden nationalistischen tendenzen zeugen ja letzlich nur davon, dass noch nirgendwo das alte hässliche gesicht verblasst ist und inzwischen vermutlich sogar in deutschland in summe noch mit das progressivste denken besteht. die deutschen haben mit ihren preußischen tugenden halt schon so ziemlich alles zur perfektion getrieben. technologie, krieg, völkermord und geschichtliche aufarbeitung. aber zur europäischen einigung gehört eben auch, die anderen mitzunehmen und dazu kommt man nicht alleine mit deutschen rezepten. daher wird es effektiv in zukunft auch erstmal keine andere alternative als den weg zur festung europa geben.
    JMK
     
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