Mein Jahresrückblick - ein Onkelz - Gedicht an Euch:

... der seid ihr! Hier ist euer Spielplatz. Tauscht euch aus, knüpft Freundschaften und lasst Synergien entstehen.


  • Hallo zusammen.
    Ich habe eine Kleinigkeit verfasst die ich gerne mit euch teilen würde.
    Leider gibt es dieses Forum bald nicht mehr sehr lange. Ich würde mich daher sehr freuen, den einen oder anderen auf Facebook wieder zu sehen. Bei Interesse einfach mal hallo sagen. Ihr findet mich da unter "Corinna Kullmann".... ich bin die mit der Vogelspinne im Profil.
    Nun, ich weiß nicht ob ich in nächster Zeit noch groß hier zum schreiben komme. Daher wird das vielleicht (außer die folgenden Kommentare hier) vorerst mein letzter Beitrag sein. Auch wenn ich hier nicht sehr viele Beiträge geleistet habe, so habe ich mich hier immer sehr wohl gefühlt und werde dieses Forum und euch alle vermissen. Doch meine Freunde die ich kennen gelernt habe, werde ich natürlich mitnehmen.

    Also fange ich mal an mit dem, was ich zu sagen habe:
    Zuletzt geändert von Maverick80 am 31. Dez 2016, 02:40, insgesamt 1-mal geändert.
    Nicht bekloppt - Nur unkoventionell und verhaltensoriginell !
    Maverick80
     
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  • Mein Jahresrückblick:

    Hallo ihr Nichten, Neffen und all meine Lieben, ich habe heute ein Gedicht geschrieben. Vielleicht ist es ein wenig verrückt, doch so wies geworden ist, bin ich sehr entzückt.
    Doch sicher seid ihr nicht sehr erbaut, denn es ist vieles nur geklaut.
    Trotzdem möcht ich nicht länger verweilen und diese Zeilen mit euch teilen.
    Ich schick euch das gereimte, das ich zusammenleimte.
    Inspiriert von den Onkelz-Texten und Noten, bekommt ihr folgendes jetzt geboten:


    Advent, Advent.
    Die 5. Kerze bald schon brennt.
    Das Weihnachtsfest war lang und stressig. Zwar war´s auch schön und nicht gehässig.
    Doch hat´s mir alles abverlangt, jetzt ist´s vorbei, Gott sei Dank.
    Auch in der Kirche war ich nicht, die ist mir nicht geheuer. Denn weder bin ich ein guter Christ, noch zahl ich für sie Steuer.
    Ich glaube nicht an deren Worte, ich bin doch nicht bekloppt, denn wer keine Angst vorm Teufel hat, braucht auch keinen Gott.
    Weihnachten ist nun vorüber, die Heuchelei und der Stress kommen nächstes Jahr erst wieder.
    Drum wünsch ich Euch ihr lieben Leut, eine fröhliche Nachweihnachtszeit.

    Schon wieder geht ein Jahr zu Ende. Die Zeit, sie glitt uns durch die Hände.
    Kaum hat es begonnen, ist´s auch schon zerronnen.
    Vorbei ist morgen das alte Jahr. Zeit für ´nen Rückblick die ist da.
    Gelegenheit um Nachzudenken, mir selbst ein wenig Ruhe schenken.
    So sitz ich hier im Dunkeln, die Zeit steht still. Ich denke nach, über dieses Jahr und mein Gefühl.
    Ich schau zurück, ganz mit Bedacht, was es an Glück und Leid gebracht.
    Zeit jetzt Inventur zu machen um Geschehenes zu überwachen.

    So les ich im Buch der Erinnerung und hör mich lachen. Dies Jahr war oft wie ein Märchen, erzählt von einem Narren.
    Ich sehe verschüttete Träume und Bilder aus alten Tagen. Vom Wahnsinn den ich lebte und was sie mir heute sagen.
    Es war ein langer, langer weg und niemand sagte es wird leicht, doch hat´ ich nicht viel zu verlieren und ich war auch nicht allein.

    Daher will ich an dieser Stelle meine Familie lob preisen, sie konnten mich mit sehr viel Geborgenheit speisen.
    Stets lieb und teuer war´n auch diese Lieder – Böhse Onkelz immer wieder!
    Sie war´n immer für mich da, auch wenn mal niemand bei mir war.
    Sie konnten sehr oft Leere und Frust besiegen, daher sind sie mit keinem Gold der Welt aufzuwiegen.
    Zwar habe ich mit dieser Band nicht immer viele Freunde, doch die die ich habe, teilen meine die Träume.
    Daher hab ich mich oft über sie gefreut, denn sie waren für mich da und hatten für mich Zeit.
    Auch meine Kollegen taten mir gut. Mit Rat und Tat, machten sie mir oft Mut.
    Meine Tiere will ich auch nicht vergessen, selbst wenn sie mir alle Haare vom Kopf fressen und ganz egal was die Leute sagen, auch Vogelspinnen kann man im Herzen tragen.

    Ihr seid alle die Besten das ist wohl wahr, dafür will ich euch danken, das ist doch klar.
    Ich hoffe es wird auch in Zukunft so bleiben, denn ich möchte mich nur äußerst ungern von euch scheiden.
    Drum wüsch ich mir es wird für immer so sein, im Gegenzug lass ich euch niemals allein.
    Nun ich möchte ich mal weiter betrachten, was die Monate noch so brachten.

    12 Monate - oft die gleiche Scheiße
    12 Monate - oft das alte Lied
    12 Monate - und nicht immer weise.
    So ist nun mal das Leben, wie man es hasst und liebt.
    12 Monate viele Sorgenfalten, aber auch manches um mich daran festzuhalten.

    Doch Bereits als dieses Jahr begann, lief vieles nicht nach meinem Plan.
    Es ging erst hoch und dann ging´s runter. Es war erst grau und wurde dann bunter.
    Mal auf und mal ab, ich habe es oft nicht geblickt. Mich wieder und wieder
    in die falsche Richtung geschickt.
    Manche Enttäuschung war dabei, das war mir gar nicht Einerlei.
    Jubel, Trubel, Heiterkeit. Kummer, Sorgen, Not und Leid.
    Ich sehe Fetzen meins Lebens, Fragmente meines Seins:
    Wie Messer, die mein Herz durchbohrten, Stummes Schrein.

    Mit der Gesundheit in meinem Leben, hat’s auch oft ein Problem gegeben.
    Auf diese Weise bekommt man gezeigt, dass sich das Leben auch mal neigt.
    Krankheit und Schmerzen gesellten sich dazu, denn im Leben hat man nie seine Ruh.
    Doch will ich lieber stehend sterben, als kniend leben und lieber 1000 Qualen leiden, als einmal auf zu geben.
    Vieles war mies, doch manches war auch schön, gute Freunde sind geblieben, und andere mussten wieder gehen.

    Ob die Jungen oder Alten, manche haben nie ihr Wort gehalten.
    Drum gab es auch so manchen Zwist, bei dem man Fairness leicht vergisst.
    Ich hasse Kompromisse und ich hasse sie. Es gibt zu viel' von ihrer Sorte -
    und das gefiel mir nie.
    Doch darf ich es nicht übersehen und muss euch auch einiges gestehen.
    Viel Schlechtes hab ich zu verbuchen, die guten Taten müsst ihr suchen.
    Denn an einem langen Bande, gab´s bei mir auch manche Schande.

    Ich schreckte vor vielem nicht zurück, war hässlich, brutal und gewalttätig und gerne auch mal verrückt.
    Was ich heut nicht wollt besorgen, hab ich oft verschoben auf morgen.
    Vieles was ich einst versprochen, hab ich im Anschluss dann gebrochen.
    Manchmal sagte ich ja, und meinte Nein. Manchmal war ich wirklich nett
    und mal ein Schwein.
    Zu vielem was ich mir vorgenommen, bin ich mal wieder nicht gekommen.
    Manchmal nahm ich den Mund zu voll, das war für viele nicht sehr toll.
    Einige Antworten waren durchaus schlecht, doch ein anderes Mal bekam ich wieder recht.

    Viele Freunde wollte ich sehn, aber vor keiner Türe blieb ich steh´n.
    Ich war auch vergesslich, das ist wohl war, doch wenn es drauf an kam, dann war ich stets da.
    Ich sehe meine Lügen, blind geboren wurde ich nich´. Ich lerne aus meinen Fehlern, und dazu stehe ich.
    Courage heißt alles zu riskier´ n, alles zu setzen und vielleicht alles verlier´ n.
    Ich hab falsch gespielt und auch oft betrogen, aber ich gab alles zu und glättete stets die Wogen.
    Das Leben ist ein Spiel, man kann gewinnen und verlieren, ich wollt nicht nur im Schatten stehen, sondern auch mal was riskieren.
    Daher ging auch viel daneben und manche Entscheidungen waren echt Scheiße, doch letztendlich hatte alles nen, Sinn auf seine eigener Art und Weise.

    Auch war ich oft sehr dumm und dann wieder schlau, mal war ich zu nüchtern und dann wieder zu blau.
    Ich sagte zu oft „JA“ und ich schluckte zu viel. Die Schmerzen im Herzen war' n ein vertrautes Gefühl.
    Ich habe oft gezielt, doch schlecht ist´s gelaufen, ich habe Nächte lang gezecht, wollt mich ins Koma saufen.
    Viele Ziele hab ich verfehlt, dafür auch neue gefunden, so verging die Zeit auch mit schönen Stunden.

    Im Job lief nicht immer alles ganz gerade, das war nicht nur stressig, sondern auch schade.
    Doch ich erhob mich, um es der Welt zu zeigen. Ich durchbrach daher die Mauern
    und alles Schweigen.
    Das Selbst war das Problem, ich wollte mehr, daher musst´ ich gehen.
    Ich hatte Mut zum Risiko – und hörte auf meinen Bauch, daher kündigte ich mir selbst und schmiss mich dort wieder raus!
    Ich habe um das Glück gerungen, daher ist mir vieles auch gelungen.
    Mein Erfolg tat mir ganz gut, dann schöpfte ich wieder neuen Mut.
    Es war nicht alles Gold was glänzte und doch war es auch schön.
    Meist durft´ ich gerne bleiben und ein andern mal musst´ ich geht.

    Das Leben ist ein buntes Spiel und wer nicht fragt der weiß nicht viel.
    Es war die Antwort und so stellte ich viele Fragen, und dieses endlose Geheimnis
    hatte unendlich viel zu sagen.
    Nützliche Dinge hab ich dadurch gelernt, und was ich nicht brauchte hab ich wieder entfernt.
    Ich habe gehasst und auch geliebt, ich habe verloren und mal gesiegt.
    Viele Schritte bin ich gegangen und manchmal musst´ ich von vorne angefangen.

    Für einige war ich wie ein Schlag, mitten ins Gesicht. Ein freigelegter Nerv und meistens nicht ganz dicht.
    Doch ich bin wie ich bin, wie soll ich s euch erklären? Zwar war ich oft ein Bastard, doch scheiß egal ob man mich liebt, ich hab mich gern.

    Nichts ist so hart wie das Leben. Wenn man sagt, was man denkt
    muss man mehr als alles geben.
    Meine Gedanken können viele nicht verstehen, trotzdem lass ich sie ganz
    genau „SO!!!“ steh´ n. Doch diese Worte müssen jetzt aufs Papier.
    Die Feder, das Schwert spielen in der Hölle Klavier.

    Doch man schafft sich nicht nur Freunde, wenn man ausspricht was man denkt.
    Ich brauch kein klopfen auf der Schulter, solang das Feuer in mir brennt.
    Zwar gab´s oft auf die Ohren, doch wer sich nicht wehrt hat schon verloren.
    Egal wie schmerzhaft es auch war, die Onkelz waren immer da.
    Tränen wurden getrocknet und die Kratzer sind verschwunden. Der Schmerz hat mich belogen und verheilt sind schnell die Wunden.
    Nur tote Fische kämpfen nicht mehr und treiben leblos im Wasser umher.

    Ich frage nicht erst andere, was ich darf. Wenn ich an etwas glaube, handle ich danach.
    Denn ich bin anders - Ich kämpfe für mein Recht. Ich bin lieber eine Onkelz-Nichte, als des anderen Knecht.
    Gegen den Strom zu schwimmen ist oft schwer, doch da ist das Leben, das ist mehr.
    Wer immer tut was er schon kann. bleibt immer nur ein halber Mann.
    Tu was dir gut tut und steh dazu, denn dieses Leben lebst nur du!
    Alles, was du wissen willst, alles was du suchst, findest du in dir,
    denn du bist, was du tust.
    Steh auf oder sterb auf deinen Knie. Steh auf oder du lernst es nie.

    Drum mach ich was ich will, wenn es Freude bringt. Ich will jemand sein der sein Leben selbst bestimmt.
    So verging das Jahr, Stück für Stück. Jetzt ist´s vorbei, kommt nicht zurück.
    Es gab viele Momente die waren nicht schlecht, doch wurde es auch hart und ungerecht.
    Karma, Prüfung, Schicksalsschlag, Blamiert bis auf die Knochen.
    Doch auch das schlimmste Jahr, hat nur 52 Wochen.

    Was hab ich alles falsch gemacht? Vieles ist dabei wo man jetzt nur noch lacht.
    Viel Schlimmes musst ich eingestehen, doch auch schöne Dinge konnte ich sehn.
    Ich wusste nicht immer was ich will, doch ich wusste wie ich's kriege
    Ich nahm es leicht, auch wenn es härter kam. Es war ein Setzen neuer Ziele.

    Zu vergessen sind nun alle Taten, Vergebung ist jetzt anzuraten.
    Und ohne schlechtes Bauchgefühl ins neue Jahr, das ist das Ziel.
    Alle Sorgen was ein Glück, bleiben im alten Jahr zurück.
    Im Nächsten gibt’s ne´ neue Chance, dann geht der der Scheiß von vorne los.
    Wenn mancher wüsste was ihm noch droht, schösse er sich vorher tot.
    Doch werde ich jetzt nicht verzagen, sondern nur nach guten Aussichten fragen.
    So lange das Kind nicht im Brunnen versinkt, warten wir erst mal ab, was es sonst noch so bringt.
    Das neue Jahr ist ein leeres Buch, ich muss es erst noch schreiben. Bekomm ich alles oder nichts? Das wird sich noch entscheiden.
    Denn bald schon kommt der erste Tag und ein neues Jahr.
    Egal, was da noch kommen mag und ganz egal, was einmal war.

    Ich sehe nach vorne, nie zurück, hab keine Angst vor meinem Glück.
    So geh ich vorwärts ohne Furcht, nicht am Rand...sondern mittendurch!
    Immer auf der Suche nach einer guten Zeit, das neue Jahr ist lang und ich bin bereit
    Nonkonformität heißt dieser Weg, ich will ihn gehen, bis nichts mehr geht.

    Finde die Kraft die darin liegt, alles zu vergessen, denn bald kann man das nächste Stück völlig neu vermessen.
    Fege die alten Lasten weg, mit dem neuen Besen, und Sorge die sich noch versteckt - Fort nun, sei´s gewesen!
    So lasst uns feiern wie man es tut, im stehen und im liegen. Und wenn wir einmal Engel sind, dann pogen wir beim fliegen.
    Wir wollen mauern niederreißen, Geschichte machen, die Fetzen sollen fliegen, die Schwarten sollen krachen.

    Ich mag den Tanz ums neue Jahr. Die Zukunft ist für alle da.
    Wo ist der Erste-Hilfe-Kasten. Das Jahr ist um, Zeit auszurasten.

    Ich heb das Glas auf das, was werde. Auf die Onkelz, auf Euch und die Sterne!
    Auf alle Menschen die wir verehren und alle Christen die wir bekehren.
    Auf die Männer und die, die wir lieben, und die Arschlöcher die wir noch kriegen.
    Ein Prost aufs ficken, feiern und masturbieren, aufs Geld ausgeben und Ohrfeigen kassieren.
    Es lebe die Liebe, das Leben, der Suff! Auf Freidenker, Atheisten, auf uns Frauen und das Puff!
    Ich stoße an auf Hr. Giger, und alle die ich mag. Auf jene die noch leben und auf die in ihrem Sarg.
    Ich trinke auf gute Freunde, verlorene Liebe, auf alte Götter und auf neue Ziele.
    Auf den ganz normalen Wahnsinn, auf das was einmal war.
    Darauf das alles Schlechte endet und auf ein gutes neues Jahr!

    p.s.
    Wem dies Zeilen haben gefallen, darf sie gerne weiter malen.
    Alles was besonnen, ist hier sehr willkommen, denn eure guten Ideen, sollen auch hier stehen.
    Und wer dies Gedicht für gut befand, der nehme gleich nen´ Stift zur Hand.
    und gebe bitte im Nu, seinen eigenen Senf dazu.
    Nicht bekloppt - Nur unkoventionell und verhaltensoriginell !
    Maverick80
     
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  • :)
    ~REGENBOGEN~

    "Der Friede stellt sich niemals überraschend ein. Er fällt nicht vom Himmel wie der Regen.
    Er kommt zu denen, die ihn vorbereiten.
    "
    Kascha
     
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  • Matzematitte hat geschrieben:Manche haben echt zuviel Zeit


    lol^^
    Ja man schafft sich nicht nur Freunde, wenn man ausspricht was man denkt^^
    onkelz-fan-1974
     
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